Was ist die beste Wette im Roulette?

Fairerweise sollte die Antwort gleich vorweggenommen, denn mathematisch gibt es keine Möglichkeit, das Roulettespiel auszutricksen. Wer behauptet, die beste Wette im Roulette zu kennen, sollte es rechnerisch und praktisch beweisen. Nur genau daran fehlt es bis heute. Die meisten Strategien ignorieren sogar z.B. die „grüne Null“. Jeder Roulette-Spieler sollte nicht vergessen, dass es ein Glücksspiel ist, das Spaß machen soll, und seine emotionalen Wunsch-Wahrscheinlichkeiten einfach vergessen. Gerade das Ungewisse macht doch den Nervenkitzel aus.

Klassischer „Kessel

Wer sich mit den Regeln und den Termini des Roulette-Spiels beschäftigt, wird sehr schnell feststellen, dass sich alle Wettmöglichkeiten irgendwie überlappen und sehr hohe Wetteinsätze nötig werden, um den Großteil aller Zahlen von 0 bis 36 abzudecken, was es noch schwieriger macht die beste Wette im Roulette zu benennen. „Überlappen” bedeutet, dass verschiedene Wetten gleiche Zahlen beinhalten, dafür aber auch gemeinsam verlieren können. Wer es schon mal mit klassischen Erhöhungsstrategien wie dem Verdoppeln nach „Martingale“ versucht hat, stellte plötzlich fest, dass Casinos „gerade deshalb“ Höchsteinsätze haben. Nur wenn man bei denen angelangt ist, hat man in der Regel bereits sehr viel Geld verloren.

Natürlich beruhen alle gängigen Roulette-Strategien primär auf dem Prinzip der Verlustminimierung, d.h. man muss schon sehr viel Pech haben um über einen ganzen Abend verteilt „ausschließlich“ zu verlieren. Darum seien hier kurz, neben „Martingale“ einige weitere, klassischen Strategien erwähnt, die es sich auf jeden Fall anzuschauen lohnt, wenn man gern und viel Roulette spielt. Da wären z.B. D´Alembert, Fibonacci Reverse, Labouchere, Parlay, Paroli, Red System, Shotwell, uvm. Schließlich geht es beim Spiel nicht immer gleich um Haus und Hof, und ein Gewinner im Roulette-Spiel kann auch derjenige sein, der als Letzter pleite geht und dazu ist die Beste Wette im Roulette auch geeignet.

Was im Vergleich zur Mathematik eine wirklich erfolgversprechende Strategie zu sein scheint, ist das sog. „Kesselgucken“. Als „Kessel“ bezeichnet der Roulettespieler das Dreh-Karussell wo die Kugel eingerollt wird. Aus Beobachtung von Dreh-Geschwindigkeit des Tellers und Laufgeschwindigkeit der Kugel kann der „Kesselgucker“ berechnen, wohin (ca.) die Kugel einfällt (Nr.) und setzt mit +/- 4 Zahlen auf einen 9er Block, und es funktioniert. Die Sache hat nur leider einen Haken, besser zwei. In digitalen Online-Casinos funktioniert es gar nicht, und die realen Spielbanken haben längst darauf reagiert. „Kesselgucker“ warten üblicherweise bis zuletzt auf ihre Wettabgebe. Genau deshalb werden sie überall durch akustische Signale aufgefordert, bereits vor dem letzten „Nichts geht mehr!“ ihre Wetten zu platzieren.